rans ans leben logo
  • Startseite
  • Bufdi/BFD
  • FSJ
  • FÖJ
  • Ins Ausland
  • Praktikum/Ausbildung/Studium
  • Freiwilligenprojekte
  • Jugenddiakoniepreis
  • Suche

Benjamin Häusser: „Ich habe vor allem Geduld gelernt”

"Fahrlehrer war schon immer mein Traum!" Dieser Satz fällt häufig im Verlauf des Gespräches mit Benjamin Häusser, der sein FSJplus in den Jahren 2007 bis 2009 absolvierte. Diesen Traum hat er sich nun erfüllt: Nach einjähriger Lehrzeit wurde er von der Fahrschule in Oppenweiler, einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Heilbronn, eingestellt. Es war bereits seine zweite Ausbildung. Nach der Hauptschule lernte er zunächst Fliesenleger, doch wurde ihm recht schnell klar, dass dies nicht seine Bestimmung war. Um das Mindestalter von 22 Jahren für die Fahrlehrerausbildung zu erreichen, blieb ihm allerdings noch etwas Zeit. Zeit, die er nicht auf dem Bau verbringen wollte. Als er in dieser Situation vom FSJplus hörte, erschien es ihm in zweierlei Hinsicht sinnvoll; „Weil ich keinen Zivi machen musste, dachte ich mir, was Soziales wäre auch ganz gut. Dass ich das mit Realschulabschluss kombinieren konnte, war umso besser. Sich weiterbilden ist immer gut, besonders, wenn man jung ist."

 

Den Praxisteil leistete er in einer Einrichtung der Diakonie Stetten im Rems-Murr-Kreis, wo er elf behinderte Frauen in einer Wohngruppe bei hauswirtschaftlichen und pflegenahen Tätigkeiten unterstützte. Außer über einen Freund mit einer leichten geistigen Behinderung hatte er bis dahin kaum Kontakt mit diesem Arbeitsbereich gehabt: "Ich mein, ich kam vom Bau – da war der soziale Bereich komplett was anderes. Vorher ging es um materielle Sachen und so, und im FSJ ging es auf einmal um Menschen." Auch wenn sein jetziger Beruf keine engeren Bezüge zum Arbeitsbereich aus dem FSJplus aufweist, empfindet er den Dienst nicht als verlorene Zeit. Nach wie vor pflegt er Kontakt zu anderen Teilnehmer/innen aus seinem Jahrgang. Die Seminare, das gemeinsame Lernen und Wohnen habe eine Gemeinschaft aus ihnen gemacht, die bis heute Bestand habe. Auch mit der Zeit in der Einsatzstelle verbinde er viele gute Erinnerungen: "Da war diese Bewohnerin, die konnte sich nie Namen merken. Aber nach fast zwei Jahren hat sie mich zum ersten Mal mit meinem Namen angesprochen und hat sich den von da an immer gemerkt." Noch zwölf Monate nach dem Ausscheiden aus dem FSJ besucht Benjamin Häusser wöchentlich eine Frau aus der Gruppe, um mit ihr spazieren zu gehen. Ein paar Dinge habe er aus seinem Freiwilligendienst für seinen Beruf als Fahrlehrer mitnehmen können, in erster Linie die Fähigkeit zu mehr Geduld: "Ich hatte früher kein Verständnis dafür, wenn Leut’ nicht so schnell kapieren. In der Einsatzstelle habe ich dann gemerkt, die Bewohner können das nicht so schnell, die verstehen nicht, worum es hier geht oder wie das funktioniert. Das habe ich jetzt auch manchmal bei meinen Schülern, die kapieren einige Sachen nicht – aber ich kann mich darüber ja nicht aufregen, muss ich es ihnen dann halt anders erklären."

"Und wer weiß, was die Zukunft bringt", sagt er zum Abschluss. "Ich will die Rückkehr in den sozialen Bereich niemals ganz ausschließen". Und mit einem leichten Grinsen fügt er hinzu: "Vielleicht sind meine Nerven durch die Fahrstunden ja irgendwann mal ruiniert".

 

Wie Silvias Traum Wirklichkeit wird

Silvia Mellert

 
"Seit ich 16 bin, ist Heilerzeihungspflegerin mein Traumberuf", schwärmt Silvia. Das Problem an der Sache: Silvia hatte nun den Hauptschulabschluss und zwar einen mit nicht allzu guten Noten. Für die Heilerziehungspflegeausbildung (HEP) braucht man aber den Realschulabschluss. Die Rettung für Silvias Traum: Das FSJplus... weiterlesen


Das Diakonische Werk Württemberg ist als erster Träger des Freiwilligen Sozialen Dienstes (FSJ) in Deutschland von der Agentur QUIFD („Qualität in Freiwilligendiensten“) zertifiziert worden.
Als erster Landesverband der Diakonie in Deutschland hat das Diakonische Werk Baden im Jahr 2003  die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 erhalten

 
 

 
  • FSJ Info
    • Wissenswertes
    • Aktuelles
    • Einsatzbereiche
    • Qualitätsiegel
    • Kontakt
  • FSJ classic
    • Wissenswertes
    • Leistungen
    • Erfahrungen
    • Bewerbung & Kontakt
  • FSJ focus
    • Wissenswertes
    • Leistungen
    • Erfahrungen
    • Bewerbung & Kontakt
  • FSJ plus
    • Wissenswertes
    • Aktuelles
    • Leistungen und Kosten
    • Erfahrungen
    • Bewerbung & Kontakt
    • Informationen für Mulitplikatoren
  • Freiwillige aus dem Ausland
    • Wissenswertes
    • Aktuelles
    • Leistungen
    • Erfahrungen
    • Bewerbung & Kontakt
Diakonisches Werk Württemberg e. V. | Heilbronner Str. 180 | 70 191 Stuttgart | Tel.: (0711) 1656-0 | Fax: (0711) 1656-277 | E-Mail: infodiakonie-wuerttembergde
    Gästebuch | Impressum | Kontakt | Sitemap